Dienstag, 31. März 2015

Bioplastik

Bioplastik - Plastik aus Pflanzen  -  Das sticht mir als erstes ins Auge als ich Bioplastik bei Google eingebe. Was ich auch sofort sehe ist die Frage nach dem Sinn dahinter. Oder ist es eine Mogelpackung?
 
Bioplastik, das auch Biokunststoff oder Biopolymer genannt wird, wurde als alternative für Erdölbasiertes Plastik erfunden. Das Plastik soll sich selbständig biologisch abbauen uns ist Kompostbierbar. Bioplastik besteht aus nachwachsenden Rohstoffen wie zum Beispiel aus Mais, Zuckerrüben oder Kartoffeln. Der Grund: Erdöl wird langsam knapp und die Preise steigen. Das kann Plastik zu einem unbezahlbaren Produkt machen.
 
Um Bioplastik genannt zu werden dürfen, muss ein Werkstoff eines der beiden folgenden Kriterien erfüllen. Der Werkstoff muss aus Nachwachsenden Rohstoffen bestehen oder biologisch Abbaubar sein. Um das Wachstum des natürlichen Werkstoffes anzukurbeln, wird Gen verändertes Getreide benützt. Auch werden die Böden überdüngt und dadurch die Grundwasser verseucht.
 
Auf dem Kompost kann es bis zu drei Monaten dauern, bis sich Bioplastik abbaut. Aber die meisten Verbraucher sind zu ungeduldig und schmeißen die Produkte lieber in den Abfall. Auch wird davon abgeraten Sachen aus Bioplastik in den Biomüll zu geben. Aber warum? Weil Bioplastik bei der industriellen Kompostierung zu langsam verrottet!
 
Um sie zu hause kompostieren zu können, sollte Bioplastik ein dementsprechendes Zertifikat haben. Siehe folgendes Bild:
 
 
 
 
 
 
 
Oftmals besteht Bioplastik nicht zu 100% aus nachwachsende Rohstoffe. Bis zu 50% bestehen trotzdem aus Erdöl. Ein weitere Nachteil ist, das Bioplastik nicht so lange Haltbar wie normales Plastik ist.
 
 
 
Fazit:
Bioplastik ist für mich keine Alternative. Mit dem Kauf von Bioplastik würde ich Gen veränderte Pflanzen, Überdüngung der Böden, Verseuchung des Grundwassers und eine Verschwendung von Lebensmittel unterstützen. Das ist für mich nicht vereinbar. Deshalb werde ich in Zukunft auf Plastiklose Alternativen setzen.

Montag, 23. März 2015

Was ist Plastik?

Richtig wäre es wenn wir von Kunststoff sprechen. Den dafür steht Plastik Umgangsprachlich. Andere Namen sind auch Plaste, Plast oder Technopolymer. Doch das Wort Plastik hat sich bei uns im täglichen Gebrauch durchgesetzt.

Wie entsteht Plastik? Bei der Herstellung von Plastik werden verschiedene chemische Elemente zu einem neuen Stoff zusammengeführt. Dieser neue Stoff kommt in der Natur nicht vor und ist deshalb künstlich.

Über die Geschichte möchte ich nicht viel schreiben, begonnen hat alle im 17. und 18. Jahrhundert mit der Entdeckung von Kautschuk. Mit Kautschuk wurde viel experimentiert, bis ca. um 1900 der Stoff entstand, den wir heute als Plastik kennen.

Unterschieden wird in 3 Hauptgruppen. Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Thermoplaste behalten ihre Form im kalten Zustand und verändern sie bei Energiezufuhr. Sie werden weich und schmelzen schließlich. Einige Beispiele: Polyester, Polyethylen, Polystryol oder Polypropylen.

Duroplaste sind Polymere, die durch schmelzen  und die dadurch entstehende Veränderung der Vernetzungsstrucktur oder durch Lösen der Vernetzungsstrucktur  gehärtet werden. Ein weiteres erhitzen würde die Zersetzung antreiben. Duroplaste sind hart und spröde und können nach dem Härten nur noch mechanisch bearbeitet werden. Sie sind mechanisch und chemisch beständig, können eine hohe Temperatur aushalten und werden deshalb oft in der Elektroinstalation verwendet. Einige Beispiele: Polyurethanharz, Phenoplaste oder Polyesterharz.

Thermoplaste haben den Vorteil, dass sie bei kurzzeitigen Druck ihre Form verändern können, bei Druckabfall aber wieder in ihre Ausgangsform zurückfallen. Unter Elastomere fallen alle Arten von Kautschuk.

Hier habe ich eine Liste für alle Kunststoffarten gefunden.


Wichtige Kunststoffarten

Polyproylen (PP)

Polypropylen ist ein sehr harte, fester und mechanisch stark belastbarer Kunststoff. Die meisten Gegenstände aus Polypropylen sind Lebensmittel Verpackung. Aber auch in der Automobilindustrie wird er häufig genutzt. Zudem werden auch Gartenmöbel, Koffer, Schulrazen und medizinische Werkzeuge aus Polypropylen gefertigt. Polypropylen wird aus dem Gas Propen gewonnen, das wenig giftig ist, in größeren Mengen erststickend und narkotisierend, dafür aber hochentzündlich.

Polyethylen (PE)
 
Polyethylen wir in drei Qualitäten hergestellt. HD-PE, LLD-PE und LD-PE.  HD-PE wird für Getränkeflaschen, Getränkekästen Batteriegehäusen, Eimer und Schüsseln verwendet. LLD-PE und LD-PE  ist in CDs, Büchern, Papiertaschentücher und Tragetaschen zu finden. Polythylen wird aus Ethengas hergestellt, welches in hoher Dosis betäubend wirkt.
 

Polyvinylchlorid (PVC)

Polyvinylchlorid galt lange Zeit als einer der gefährlichsten Kunststoffe, denn zur Herstellung benötigt man Vinylchlorid und das gilt als Krebserregend und Erbgutverändernd. Generell wird in Hart- und Weich-Polyvinylchlorid unterschieden. Polyvinilchlorid ist ein harter und steifer Kunststoff, der durch Weichmacher weich gemacht wird. Verwendung findet Hart-Polyvinylchlorid deshalb bei Abwasserrohren und  Fensterprofilen. Weich-Polyvinylchlorid wird für Bodenbeläge Tapeten, Kunstleder, Dichtungen, Schläuche und Dachbahnen eingesetzt.

 
Polystyrol (PS)
 
Polystyrol, umgangssprachlich Styropor,  hat eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme, sehr gute elektrische Eigenschaften und gute Verarbeitungseigenschaften. nachteile sind die Neigung zur Spannungsrissbildung, die schnelle Entflammbarkeit und die geringe Wärmebeständgkeit. Verwendet wird es als Verpackungmaterial, als Dämmstoff und in der Elektrotechnik. Polystyrol besteht aus Styrol, das Hauptsächlich über die Atmungsorgane aufgenommen wird, und in größeren Mengen Fruchtschädigend wirken kann. 
   

Polyurethan (PU, PUR)

Polyurethane können sehr in der Elastizität variieren. Zum Beispiel Elasthan besteht aus elastischem Polyurethan. Außerdem sind Gegenstände wie Matratzen, Schwämme, Sitzmöbel, aber auch Lacke aus PUR. Der Stoff besteht aus Isocyanate, die im Verdacht stehen Krebs und Allergien auszulösen
 
 
Polyethylenterephthalat (PET)
PET ist ein Polyester aus Ethylenglycol und Terephalsäure. Einige Anwendungsbeispiele sind: Computer, Haushaltsgeräte, Medizische Implantate, Sicherheitsgurte, Schrauben, Federn, Zahnräder, Getränkeflaschen und als Verpackung von Kosmetika und Lebensmitteln. Bei oraler Verabreichnug löste Terephalsäure unter anderem Krebs aus. Ethylenglycol vergiftet den Körper und ist bei 100ml Lebensbedrohlich. Außerdem wurde in PET schon viele Weichmacher- und Nervengifte gefunden.

Donnerstag, 19. März 2015

Mittagspause sinnvoll nutzen


Bei diesem wunderschönen Frühlingswetter, kann ich einfach nicht sitzen bleiben. Draußen scheint die Sonne und es hat mindestens 15℃. Was liegt da näher als Spazieren zu gehen? Vor allem wenn man nichts besseres zu tun hat. Ich liebe es bei diesem schönen Wetter zu laufen. Also deshalb keine weiteren Worte mehr. Ich bin dann mal spazieren. 



Sonntag, 1. März 2015

Flachswickel




Heute möchte ich euch ein Gebäck vorstellen, dass zu meinem Lieblingsgebäck gehört, nämlich Flachswickel. Die schmecken frisch gebacken am besten. Hier das Rezept:

Flachswickel


Zutaten:

1/2 Würfel Hefe 
60 ml Milch 
250g Mehl 
125g Margarine 
1 Ei 
1 Prise Salz 
50g Zucker 
1 Pck. Vanillezucker 
Zimt

Zubereitung: 

1. Die Hefe in der Milch verrühren. 
2. Das Mehl, die Margarine, das Ei und das Salz dazugeben und gut verrühren. 
3. Den Teig zu einer Rolle formen und in 24 gleich große Stücke schneiden. 
4. Den Zucker, den Vanillezucker und nach belieben Zimt vermischen, die Teigstückchen in dem Zuckergemisch zu der typischen Flachswickelform formen und auf ein mit Bachpapier belegtes Backblech legen.  

Bei 200°C ca. 20 min backen bis sie leicht braun werden.