Freitag, 12. Juni 2015

Haare waschen [Blogreihe Haare-Teil 2]

In diesem zweiten Teil der Blogreihe zum Thema Haare möchte ich über das Waschen schreiben. Hier habe ich bereits zum Thema Kämmen geschrieben.

Haarewaschen mit Heilerde - Ein Selbstexperiment. 
Ich habe lange blonde Haare, die ich bisher dreimal in der Woche gewaschen habe. Zweimal mit Shampoo und einmal mit Spülung je Waschgang. Anschließen habe ich sie an der Luft trocknen lassen. Ich hatte wenig Probleme mit Spliss oder mit fettigen Haaren. Aber die ganzen Stoffe im Shampoo und in der Spülung haben mich gestört. Die wollte ich nicht durch die Haut aufnehmen. Deshalb habe ich dieses Experiment gestartet, mich aber gleichzeitig nach anderen Methoden umgeschaut, falls es nicht klappt.
  
Empfohlen werden zwei Esslöffel Heilerde auf vier Esslöffel Wasser für längere Haare. Beim ersten mal Waschen habe ich diese Menge gemacht und hinterher eine Essigspülung und etwas Öl in die Spitzen. Beim Trocknen ist mir schon aufgefallen, dass die Haare sich anders anfühlen. Irgendwie als würde ein Film um die Haare liegen. Es hat sich nicht gut angefühlt. Am nächsten Morgen ist es schlimmer geworden, viel schlimmer. Meine Haare sahen auch nicht mehr so gut und glänzend aus, sondern matter und stumpfer. Das Gefühl, wenn ich darüber strich erinnerte mich entfernt an total verfettete Haare. Auch die Kämmbarkeit ist deutlich schwerer geworden.
Ich habe mich außerdem dazu entschieden meine Haare nur noch zweimal in der Woche zu waschen, da sie sowieso nicht normal waren, aber auch nicht fettig aussahen. Als ich sie das zweite Mal mit Heilerde gewaschen habe, habe ich zwei Portionen á 2 El Heilerde mit 4 El Wasser angerührt bereitgestellt und die Essigspülung. Beim Waschen ging das Komische Gefühl weg, aber nach dem Trocknen war es wieder da. Nur nicht mehr so stark. Das kam erst am nächsten Tag wieder und diesmal viel stärker.

Aber nach einer Woche merkte ich, dass die Heilerde sich nicht mit dem Haarspray verträgt. Das hat sich alles auf meinem Kopf verklumpt und so habe ich das Experiment nach drei Wochen abgebrochen.

Fazit zu Haarewaschen mit Heilerde

Für Leute, die kein Haarspray, Gel oder Festiger benutzen ist das waschen mit Heilerde eine gute alternative zum Shampoo. Besonders wenn man zu fettiger Kopfhaut neigt. Lasst den Haaren 6 Wochen Zeit um sich daran zu gewöhnen. Wenn eure Haare dann die Heilerde nicht vertragen, werden eure Haare nicht besser sondern schlechter, dann ist man mit einer andere Methode besser beraten.

Andere Methoden

Schon öfter habe ich gelesen, dass Aleppo Olivernölseife sehr gut sein soll. Also habe ich mich drangewagt und es mit der Seife probiert. Als erstes habe ich die Seife statt Duschgel verwendet. Das hat gut geklappt und meine Haut fühlte sich auch gut an. Der Geruch des Seifenstücks ist gewöhnungsbedürftig, aber nach zwei Tage ist er nicht mehr schlimm, im Gegenteil ich mochte ihn. Die Haare werden mit der Seife gewaschen und sie wurden echt gut.

Eine weitere Alternative ist waschen mit Roggenmehl. Dazu habe ich hier einen guten Artikel gefunden, aber mich hat gestört das die Haare so sehr fliegen, da ich oft einen Zopf mache stört es wirklich wenn die Haare in alle Richtungen abstehen. Außerdem kann man sich die Haare nur mit Wasser waschen (Only water) oder eben gar nicht. Allerdings fangen die Haare nach ein paar Wochen an streng zu riechen.

Hier habe ich noch einen Tipp für zwei selbstgemachte Shampoo: einmal ein Kräutershampoo und einmal ein Kokos-Rosenshampoo. Auf dem Blog langsamerleben ist auch ein DIY Shampoo für Babys dabei.

Fazit:

Das ausprobieren hat nicht immer Spaß gemacht, manchmal bin ich echt fast verzweifelt. Aber seit ich aufgehört habe Haarspray zu benutzen sind meine Haare echt gut geworden. Mit regelmäßigem Kämmen kann ich das Haarewaschen auf nur einmal die Woche reduzieren. Es lohnt sich wirklich nach einer Silikonfreien und natürlichen Alternative zu suchen, deine Haare danken es dir. Durch das Kämmen sind die Silikone schneller rausgegangen und meine Haare sehen gesund aus. Ich bin inzwischen wieder dabei meine Haare mit Olivenölseife zu waschen, damit bin ich am zufriedensten. Vielleicht werde ich noch ein Paar Varianten ausprobieren,  wenn ja werde ich dazu später mehr berichten. 

Wenn ich meine Haare gewaschen habe benutze ich sehr gerne eine Spülung, für weiches und Glänzendes Haar. Darüber mehr im nächsten Post. Viel Spaß beim ausprobieren!

Freitag, 5. Juni 2015

Kämmen [Blogreihe Haare - Teil 1]

Heute starte ich eine kleine Blogreihe zum Thema Haare. Es wird insgesamt vier Teile geben, in denen es ums Kämmen, Waschen, Spülung und Haarkuren geht. Als ich auf Plastikfrei und Müllreduzierung umgestiegen bin, habe ich als erstes bei den Haaren angefangen.  Durch die Umstellung haben meine Haare sehr schnell nachgefettet und oft hatte ich am Tag nach dem Haare waschen eine Stelle am Hinterkopf, wo ich schon wieder fettige Haare hatte. Dann bin ich über diesen Artikel gefallen. Lisa hat sich damals die Haare nur mit Wasser gewaschen. Außerdem kämmt sie sich mit einer speziellen Technik, die in dem Artikel beschrieben wird. Diese Technik habe ich ausprobiert. Als ich meine Haare ein paar Tage später wieder gewaschen habe hatte ich ein viel besseres Gefühl. Ich hatte viel weniger Haarspray in den Haare und das Waschen ging viel besser. Das beste aber war, ich hatte keine fettigen Stellen mehr. 

100 Bürstenstriche Täglich...
Davon hab ich schon öfteren Büchern gelesen, aber es selber auszuprobieren, auf die Idee bin ich noch nie gekommen. Bei der Methode werden zu erst die Haare von hinten nach vorne über den Kopf gekämmt. Dann einmal nach rechts und einmal nach links und schließlich von vorne nach hinten. Je Seite ca 25 mal, aber ich käme einfach so lange bis meine Haare vollkommen entwirrt sind. Eine genau Beschreibung und Bilder findet ihr bei dem oben genannten Link.  

Wichtig finde ich auch die Wahl der Haarbürste. Ich habe die gleiche Haarbürste die Lisa in dem Artikel benutzt hat und bin zufrieden mit ihr. Am Anfang musste ich die Bürste noch relativ häufig waschen, weil meine Haare viel nachgefettet haben, aber das hat sich nach ca. Zwei Monaten gut eingependelt.

Seit ich ganz auf Haarspray verzichte sind meine Haare viel stärker und gesünder geworden. Deshalb: Es lohnt sich dran zu bleiben und die ersten Wochen unschöne Haare zu riskieren wenn man von Shampoo umsteigt.